Menstruationsbeschwerden

Von Mens­trua­ti­ons­be­schwer­den sind viele Frauen betroffen.

Durch­schnitt­lich mit dem 14. Lebens­jahr setzt die Mens­trua­tion bei Mäd­chen ein und mit die­sem Alter begin­nen bei vie­len Betrof­fe­nen auch die Beschwer­den. Nicht jede Frau lei­det unter Mens­trua­ti­ons­be­schwer­den, auch hin­sicht­lich der Inten­si­tät kann es starke Schwan­kun­gen geben. Medi­zi­ni­sche Sta­tis­ti­ken haben belegt, das rund 80 Pro­zent aller Frauen die bereits die Geschlechts­reife erreicht haben unter Mens­trua­ti­ons­be­schwer­den lei­den. Das Aus­maß der Beschwer­den reicht von leich­ten, zie­hen­den Schmer­zen im Unter­leib über depres­sive Ver­stim­mun­gen vor dem Ein­set­zen der Mens­trua­tion bis hin zu einem stark aus­ge­präg­ten Schwä­che­ge­fühl, wel­ches sich meist wie­der legt, sobald die monat­li­che Blu­tung einsetzt.

Prä­men­stru­el­les Syn­drom ein häu­fi­ges Pro­blem von geschlechts­rei­fen Frauen.

Der Zyklus einer Frau dau­ert im Durch­schnitt 28 Tage. Wäh­rend die­ses Zeit­raums spie­len sich im weib­li­chen Kör­per diverse hor­mo­nelle Vor­gänge ab, die bei eini­gen Frauen zu einem prä­men­stru­el­len Syn­drom füh­ren kön­nen. Viele Frauen ken­nen die­sen Begriff nicht, sie fas­sen ihre Beschwer­den als Mens­trua­ti­ons­be­schwer­den zusam­men. Ein­zelne Sym­ptome wer­den noch nicht als soge­nannte PMS bezeich­net, kommt es aber zu einem Zusam­men­spiel ver­schie­de­ner Beschwer­den, kann davon aus­ge­gan­gen wer­den, dass ein prä­men­stru­el­les Syn­drom vor­liegt. Regel­schmer­zen oder andere Mens­trua­ti­ons­be­schwer­den soll­ten immer von einem Gynä­ko­lo­gen abge­klärt wer­den, da mit­un­ter auch eine Ver­än­de­rung der Gebär­mut­ter als Aus­lö­ser für die Beschwer­den in Frage kommt. Beson­ders wich­tig ist eine ärzt­li­che Unter­su­chung immer dann, wenn die Sym­ptome neu auf­tre­ten, da betrof­fene Frauen meist schon mit Beginn der ers­ten Periode unter Mens­trua­ti­ons­be­schwer­den lei­den. All­ge­mein haben Ärzte fest­stel­len kön­nen, dass Frauen die mit der Anti-Baby-Pille ver­hü­ten, deut­lich sel­te­ner unter Mens­trua­ti­ons­be­schwer­den lei­den, als sol­che die ein ande­res Ver­hü­tungs­mit­tel verwenden.

Die Beschwer­den tre­ten nicht immer wäh­rend der Mens­trua­tion, son­dern häu­fig bereits davor auf.

Bei einem prä­men­stru­el­len Syn­drom tre­ten die Beschwer­den bei der Frau oft­mals bereits 14 Tage vor Beginn der Mens­trua­tion auf, leich­tere Mens­trua­ti­ons­be­schwer­den hin­ge­gen dau­ern nur wenige Tage und set­zen erst mit der Periode ein. Ein Pro­blem unter dem fast alle Frauen im Rah­men ihrer Mens­trua­tion lei­den sind Regel­schmer­zen. Diese kön­nen leich­ter Natur sein, aber auch von sol­cher Inten­si­tät sein, dass die Leis­tungs­fä­hig­keit der betrof­fe­nen Frau für meh­rere Tage stark ein­ge­schränkt ist. In Apo­the­ken gibt es spe­zi­elle Medi­ka­mente für Frauen, diese sol­len über­wie­gend krampf­lö­send und somit auch schmerz­stil­lend wir­ken. Bei leich­ten Beschwer­den kann auch die Ein­nahme natür­li­cher Mit­tel hilf­reich sein, im Reform­haus oder der Apo­theke gibt es spe­zi­elle Tee­mi­schun­gen die Krämpfe redu­zie­ren und der Frau somit Lin­de­rung verschaffen.

Unter­schied zwi­schen sekun­dä­ren und pri­mä­ren Menstruationsbeschwerden.

In der Medi­zin wird zwi­schen drei For­men der Mens­trua­ti­ons­be­schwer­den unter­schie­den, dem prä­men­stru­el­len Syn­drom, den sekun­dä­ren und den pri­mä­ren Regel­schmer­zen. Bei der pri­mä­ren Form tre­ten die Beschwer­den akut mit dem Beginn der monat­li­chen Blu­tung auf. Die­ser Schmerz resul­tiert aus einer man­geln­den Durch­blu­tung der Gebär­mut­ter wel­che auf­tritt, weil sich die Mus­ku­la­tur zur Absto­ßung der Schleim­haut zusam­men zieht. Diese Art der Mens­trua­ti­ons­be­schwer­den las­sen sich am bes­ten mit Hilfe von Schmerz­mit­teln lin­dern, es liegt keine Grund­er­kran­kung vor, etwa 80 Pro­zent aller Frauen lei­den seit der Men­ar­che (erste Regel­blu­tung) dar­un­ter. Als sekun­däre Regel­schmer­zen wer­den Beschwer­den bezeich­net, die einen äuße­ren Umstand als Aus­lö­ser haben. Als Ursa­che kom­men Ver­hü­tungs­mit­tel wie die Hor­mon­spi­rale ebenso in Betracht wie Zys­ten oder andere, gut­ar­tige Ver­än­de­run­gen im Bereich der Gebärmutter.

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